Die Vielfalt an Waffen - keine gute Entwicklung!

Waffen gibt es viele. Damit sollen allerdings nicht die Waffen einer Frau gemeint sein, die sie anwendet, wenn jene ihre sexy Tamaris Damenschuhe trägt und jeden Mann um den Verstand zu bringen vermag. Mit sexy und schick hat das Folgende wahrlich nichts zu tun.
Waffen treten nicht erst in der heutigen Zeit in vielen verschiedenen Formen auf, schon vor Tausenden Jahren nutzten die Menschen diese zu ihrem Vorteil, um zum einen Tiere und zum anderen sich gegenseitig im Kampf zu eliminieren. Lanzen, Speere und Ähnliches dienten als effektive Waffen, um die eigenen Vorhaben in die Tat umzusetzen: Der Schutz vor Gefahren und der Überlebenstrieb waren die einzigen Motive, Waffen nutzen zu wollen. Sieht dies heute immer noch so aus? Mitnichten.

Natürlich spielen Waffen auch heute noch dieselbe Rolle, die sie schon zu früheren Zeiten eingenommen haben. Polizisten beispielsweise sind auf Waffen als Schutz sowohl des eigenen Lebens als auch desjenigen von Bedrohten, die durch Kriminelle in arge Probleme geraten sind, angewiesen. Pistolen, Schlagstöcke und Reizgas sind nur einige von den genutzten Waffen, die zugleich das riesige Spektrum zeigen, das den Oberbegriff "Waffen" definiert. Diese Schutzfunktion der Waffen wird auch in anderen Bereichen deutlich: Security- und anderes Wachpersonal, wie in einem Museum, muss sich genauso gegen Angreifer wappnen wie auch ganze Staaten, die vom Krieg und damit auch anderen Ländern bedroht sind. Doch wenn in der heutigen Zeit der Schutz notwendig wird, dann muss es zwangsläufig auch jemanden geben, der Waffen missbraucht.

Ein Krieg oder Terror beispielsweise verkehrt den eigentlichen Grundgedanken der Waffen ins Gegenteil, denn dadurch entsteht eine selbst und vor allen Dingen bewusst hervorgerufene Bedrohung anderer durch Waffen. Nutzen Bankräuber und andere Verbrecher meistens eine Pistole oder ein Messer als Waffe, erweitert sich die Dimension bei Terrorangriffen um ein Vielfaches. Hier kommt eine Waffe ins Spiel, die potentiell zu jeder Zeit die Menschheit vernichten kann: Atom- und Wasserstoffbomben waren vor allem im "Kalten Krieg" eine ständige Bedrohung. Diese Art Waffe erzeugt im Vergleich zu Pistolen, Maschinengewehren und Ähnlichem eine unvergleichliche zerstörerische Kraft. Einen anderen Sinn, als Ängste zu schüren und die Menschheit zu bedrohen, besitzen Waffen dieser Kategorie nicht.

Unter den Begriff "Waffen" lassen sich zudem Objekte einordnen, an die man im ersten Augenblick nicht denkt, von denen die Erfahrung allerdings gelehrt hat, dass sie sehr wohl als eliminierendes und Menschen in ihrer Handlungsfähigkeit einschränkendes Element fungieren können. Autos, Busse und sogar Flugzeuge können durch absichtlichen Missbrauch anderen Leuten Schaden zufügen. Gedacht werden muss nur an den 11. September 2001, der deutlich macht, dass Terror mit einer Waffe wie zwei Flugzeugen, die absichtlich in Gebäude geflogen werden, äußerst effektiv sein kann. Selbstverständlich hat dies mit legaler Nutzung von Waffen nicht das Geringste zu tun, wie sie noch bei Hütern des Gesetzes zu identifizieren ist.

Zudem lassen sich auch Gegenstände des Alltags als Waffe nutzen, aber auch missbrauchen. Befindet sich eine Frau beispielsweise in der Gewalt eines Kriminellen, der sie bedroht, können Schuhe von Puma oder Schuhe von verschiedenen Designern hilfreich eingesetzt werden. Wichtig ist dabei nur, dass sie einen hohen Absatz, am besten noch spitz, haben. Denn dies ist eine sehr wichtige Eigenschaft von Waffen: Je spitzer und länger diese sind, desto effektiver können sie in den menschlichen Körper eindringen und eine Eliminierung bewirken. Damit muss aber nicht immer der Tod gemeint sein, da das Außer-Gefecht-setzen im Großen und Ganzen schon ausreichend ist.

Waffen treten zusammenfassend also in der heutigen modernen Welt in einem breiter gefächerten Maße auf als noch zu früheren Zeiten. Der Fortschritt der Menschheit führt zu immer aggressiveren Formen, wie beispielsweise Giftgas oder Atombomben, die die eigentliche Schutzfunktion ad absurdum führen und nur auf Bedrohung hin agieren.